Beinahe hätte ich es heuer nicht mehr mit den Halloween-Tüten geschafft bzw. es ist mir nicht so recht was eingefallen. Dann kamen mir die Butterbrottüten in den Weg und schon war die Idee da. Gedauert hat es dann doch zwei Tage denn diese Tüten sind irgendwie beschichtet und unsere Stempelabdrücke trocknen nicht so schnell wie gewohnt.

So sah mein Basteltisch recht seltsam aus, überall lagen die Beutel zum trocknen aus, dazwischen die Eulen und Katzen.

Na ja, das ist auf jeden Fall daraus geworden.

 

Verwendet habe ich das Stempelset „Hokuspokus“ aus dem Stampin‘ UP! Herbst-Winter-Katalog, die Handstanze „Katze“ und das Designpapier „Spuknacht“. Im Papier gibt es einen Bogen mit Bäumen vor einem großen Vollmond und da habe ich auf einen Ast die Eule gesetzt und mit unserer größten Kreisstanze ausgestanzt. Als ich mit allen Tüten fertig war bat mich meine Tochter, ob sie für Ihre Freundinnen welche haben dürfe – also hab ich nochmal nachgearbeitet und diese Tüten mit einer Sonderfüllung (rosa Flamingo-Gummibärchen) befüllt.

Die Tüten sind oben nur zugetackert und die Eule verdeckt die Tackernadel.

Tja, und beim zweiten Durchgang ist mir dann aufgefallen, dass es einen Stempel mit Eulenaugen und Spruch gibt – darum sind die Tüten jetzt auch leicht zu unterscheiden.

Die Katzen sind aus einem weiteren Bogen des DSPs ausgestanzt, sie haben genau die passende Größe für die Handstanze. Und damit sie nicht hinter den Ratten herlaufen können sind sie am oberen Teil festgebunden.

 

Und so sieht die komplette Produktion aus:

 

 

Alles in allem war das eine schnell gearbeitete Idee (wenn man die Trocknungszeit wegrechnet) und so sind die Tütchen auch gut befüllbar. Da gibt es heuer ein bisschen mehr für die Kinde die hoffentlich klingeln. Letztes Jahr waren es mehr Geister und Hexen als gedacht und die letzten bekamen nur noch Blanko-Gummibärchentüten, mal schaun ob heuer etwas übrig bleibt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und – falls ihr dafür gebastelt habt – viel gruseligen Besuch.

Renate