Das hört sich jetzt etwas groß an, dafür dass ich euch hier nur zwei Seiten zeige, kommt aber daher, dass alle anderen Seiten von meinen Arbeitskollegen gestaltet wurden.

Zur Erklärung: Ein lieber Kollege verlässt uns zum Ende des Monats und da er uns über die Jahre hinweg bei verschiedenen Anlässen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt hat, entstand sehr schnell die Idee, ihm zum Abschied ein Kochbuch zu schenken. Und natürlich braucht er kein gekauftes, das wäre ja Wasser in die Isar schütten, aber eine Sammlung, bei der jeder eine Seite (und Rückseite) gestaltet, bot sich da an. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht gedacht, dass das komplett funktionieren würden aber manchmal wird man halt doch überrascht, wirklich Jeder lieferte seine Seite bei mir ab. Ich hatte dann noch mit Hilfe meines Mannes eine Vorderseite mit Bildercollage aus all unseren Ausflügen gemacht und alles gebunden.

Und so sah mein Blatt aus:

 

Die Staffelei findet ihr im Set „Alles Palette“, den Topf mit Pinseln in „Kreiert mit Liebe“. Die beiden Teile mussten mit drauf, denn der Kollege malt wunderschöne Aquarelle.

Die abgedeckten Teile enthielten meinen persönlichen Text.

 

Und selbstverständlich blieben die Hintergründe nicht weiß, ich habe sie mit dem Back-Set gestaltet (gibt es leider nicht mehr), das bot sich an.

 

Auf der zweiten Seite habe ich viele Set gemischt, da kam dann das Likörrezept drauf.

 

Hier nochmal aus der Nähe. Für den gezackten Rand habe ich die neue Handstanze „Abreißkante“ verwendet, sieht doch chic aus. Die Überschriften sind mit dem „Labeler Alphabet“ entstanden.

 

Lustiger weise hatte ein Kollege auch ein Hasenöhrl-Rezept, allerdings mit ganz anderen Zutaten. Vielleicht habt ihr Lust sie nachzumachen, es geht wirklich ganz schnell. Aber nehmt unbedingt Kondensmilch, es funktioniert weder mit Sahne noch mit normaler Milch wirklich zufriedenstellend.

 

Ich denke, die Sammlung kam gut an und einige von uns haben auch noch eine selbstgemachte Kleinigkeit mitgebracht, das ergab noch ein „Care-Paket“ für seine Zeit in der Fremde. Von mir kam ein Glas Quitten-Gelee, denn bisher hat er im Herbst immer eine große Tüte Quitten von uns bekommen.

Jetzt wünsche ich euch ein sonniges Wochenende und erinnere nochmal an Sonntag, 11.00 Uhr. Da findet ihr hier meinen Beitrag zur Blogparade.

Renate

 

 

 

Bei unserem letzten Besuch im Glasdorf Arnbruck (Niederbayern) habe ich gleich auf dem Parkplatz diese traumhafte Blüte entdeckt. Sie ist ca. 3m hoch und die Flammen bestehen tatsächlich nur aus Glas. Der Körper ist eine Metallkonstruktion. So wird man gleich mal richtig auf diese Zauberwelt eingestimmt, denn obwohl ich es nicht so mit Glaskunst habe (hatte) war ich begeistert. Wir haben so viele tolle Projekte, nicht nur für den Garten, gesehen und fotografiert, da kommt sicher noch ein zweites Layout.

 

 

 

Aber hier die ganze Seite.

Ausprobiert habe ich dabei zum ersten Mal die neue Strukturpaste, die ich eigentlich gar nicht haben wollte. Nun habe ich in letzter Zeit aber so viele Videos und Projekte dazu gesehen, da ist sie doch in die letzte Bestellung gerutscht – zum Glück, denn sie ist wirklich so fantastisch zu verarbeiten, wie alle schreiben / erzählen.

Hier habe ich sie zusammen mit der Wolkenschablonen, alles übrigens im Stampin‘ UP! Katalog auf Seite 201, verwendet. Flammen wären besser gewesen, gibt es aber leider nicht. Der Hintergrund ist mit Savanne und dem Set „Touches of Texture“ (S. 152) gestaltet und für das Ornament habe ich die „Thinlists Kreative Vielfalt“ (S. 213) verwendet.

Dazu habe ich einfach ein Stück flüsterweisses Papier mit den Schwämmchen in Osterglocke, Kürbisgelb und Glutrot eingefärbt, das sind die Farben, die ich auch für die Buchstaben verwendet habe.

 

 

Die Überschrift ist mit den Framelits „Große Buchstaben“ (S. 215) gemacht. Alle sind mit den Schwämmchen nachträglich eingefärbt. Um sie so plastisch aufzusetzen sind die neuen Minidimensionals perfekt, die waren schon lange überfällig, da entfällt endlich die Schnippelei mit den Großen.

 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und falls ihr nun Lust habt, das Glasdorf zu besuchen, hier der Link zur Homepage (die ist allerdings ziemlich „einfach“ und wird der Anlage nicht gerecht).

Renate